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Impfungen - eine Übersicht 3 / 16
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Ansteckung: Die Keuchhustenbakterien werden durch Tröpfchen (z.B. bei Husten und Niesen) übertragen. Die Ansteckungszeit beträgt ca. 14 Tage. Die Ansteckungsrate ist über 80%. |
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Symptome: Keuchhusten ist eine schwere Atemwegsinfektion. Der Krankheitsverlauf pflegeintensiv und langwierig (8 - 12 Wochen und länger). Er beginnt mit den un-spezifischen katarrhalischen Erkältungszeichen Niesen und Husten. Nach 1 - 2 Wochen folgt das typische Stadium mit anfallsartigen Hustenattacken, Erstickungs-zeichern, erschwerter Einatmung und Schleimerbrechen. |
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Komplikationen: Die Erkrankung kann schwere Lungenkomplikationen mit Luftnot (Bronchiolitis, Lungenentzündung) (2-4%), auch Gehirnentzündung und Krämpfe (0,5%) mit sich bringen. Im 1. Lebensjahr können bedrohliche Atempausen und tödliche Atemstillstände (0,1%) auftreten. |
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Behandlung: Antibiotika, nur im ersten Stadium, das untypisch ist und daher oft nicht erkannt werden kann, möglich. |
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Impfung: Seit 1995 gibt es einen neuen Impfstoff, der nur noch Teile der Bakterienhülle enthält und die Nebenwirkungen des damaligen Ganzkeimimpfstoffes nicht mehr zeigt. Nach 3 Impfungen ist die Schutzwirkung 90%. |
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Merke: Die Ansteckungsgefahr ist im frühen katarrhalischen Krankheitsstadium am höchsten. Zu diesem Zeitpunkt sind aber noch keine keuchhustentypische Zeichen erkennbar und noch keine Labornachweise möglich. |