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Flugreisen im Kindesalter 7 / 10
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Flugreisen mit Kindern In der modernen Luftfahrt sind Flüge mit Kleinkindern selbst im Langstreckenbereich in der Regel ohne weiteres möglich. In der Reisevorbereitung sollte man drei Aspekten Aufmerksamkeit schenken:
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Belüftungsstörungen der Ohrtrompete Grundsätzlich werden im Passagierraum der Flugzeuge die Gasdruckverhältnisse in zehntausend Höhenmeter dem gewohnten Luftdruck auf der Erde angepasst. Während des Steigfluges nach dem Start und auch im Sinkflug kurz vor der Landung kommt es durch die Umschaltung des Kabinendruckes häufig zu kurzfristigen Luftdruckveränderungen. Der Belüftungsgang des Mittelohres, die so genannte Eustachische Röhre, wie auch die übrigen Gänge im Nasennebenhöhlenbereich sind im Kindesalter noch sehr schmal und zart. Daher kommt es bei Kindern mit entsprechender Neigung leicht zu Belüftungsstörungen im Innenohrbereich, die wiederum Ohrenschmerzen verursachen. Während der Erwachsene durch (Kaugummi-)Kauen oder Gähnen den Innenohrdruck wieder regulieren kann, sollte man Kleinkindern im Steig- und Landeflug ein (Tee-)Getränk verabreichen. Besonders problematisch wäre es, wenn die Nasennebenhöhlenbelüftung durch eine akute oder chronische Infektionen der oberen Atemwege bereits vor der Flugreisen beeinträchtigt wäre. Daher sollte sicherheitshalber ein Kleinkind vor einer Flugreisen ärztlich untersucht werden. Gegebenenfalls können sie vor Start und Landung abschwellende Nasentropfen (z.B. Olynth) und Meerwassersprays verabreichen. |
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Unruhezustände An die räumliche Enge und den hohen Geräuschpegel können sich Kinder meist eher gewöhnen als Erwachsene. Während des Fluges schlafen kleine Kinder meist ein. Die meisten Kinder haben keine Angst vor dem Fliegen. Sie erleben den Flug als ein Abenteuer. Versuchen Sie, Ihr Kind abzulenken, indem sie z.B. eine spannende Geschichte oder etwas Lustiges erzählen. Im Falle von psychischen Belastungsreaktionen vor und während des Fluges haben sich insbesondere bei Kindern homöopathische Arzneien sehr bewährt.
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Zwischenfälle Dosierung der Paracetamolzäpfchen im Kindesalter: bis 6 Mo.: 75 mg, 6-12 Mo.: 125mg, 1-5 Jahre: 250mg, über 6 Jahre: 500mg |